Tipps für einen entspannten Darm

Auf die innere Stimme hören

Stress belastet den Darm und kann auch unserer Darmflora gehörig zusetzen. Umso wichtiger ist es, in stressigen Zeiten genau in sich hineinzuhören, ob man eine Pause braucht. Denn viel zu oft ignorieren wir die leisen Signale unseres Körpers und überschreiten so die Grenzen unserer Belastbarkeit. Das kann auf Dauer krank machen. Lernen Sie deshalb, wieder besser auf Ihre „innere Stimme“ zu hören. Denn sie signalisiert uns, wenn wir uns erholen sollten. Dann ist es wichtig, auch einmal „Nein“ zu sagen, wenn Bitten an einen herangetragen werden. Auch das muss man im Zweifel üben.

Zusätzlich hilft auch etwas Planung, den Stress-Pegel unter Kontrolle zu halten: Achten Sie Tag für Tag darauf, dass Sie die notwendigen Pausen einhalten. Und sehen Sie auch den Feierabend und die Wochenenden als das, was sie sein sollten – Erholungsphasen, die ausreichend Zeit für Entspannung bieten sollten. Wie man am besten in den Relax-Modus kommt, kann von Mensch zu Mensch ganz unterschiedlich sein: Während der eine am besten mit einem guten Buch entspannt, kommt der andere beim Sport oder mit guten Freunden besonders gut „runter“.

Auf ein gutes Bauchgefühl achten

Ein gesunder Darm ist eine wichtige Voraussetzung für unser Wohlbefinden. Umso wichtiger ist es, dass wir fürsorglich mit „unserer Mitte“ umgehen. Das fängt bei ganz alltäglichen Dingen an: Regelmäßige Mahlzeiten, vernünftige Portionen, langsames Essen und gründliches Kauen – das sind wichtige Grundregeln, wenn es darum geht, unseren Darm nicht zu überlasten. Natürlich wirkt sich auch das, was wir essen, auf den Darm aus. Fettreiches Fast Food, viel Süßes und große Fleischrationen sind ungünstig. Am besten bekommt dem Darm eine gesunde, abwechslungsreiche Ernährung mit viel pflanzlicher Kost. Denn sie liefert uns wichtige Nährstoffe und sorgt dafür, dass unsere nützlichen Darmbakterien „gut im Futter stehen“. Und wie man heute weiß, ist eine gesunde Darmflora wichtig für unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden.

Gut zu wissen: Auch Alkohol und Nikotin gehören zu den „Stressfaktoren“, die sich negativ auf die Darmflora auswirken.

Richtig atmen

Wer unter Stress steht, atmet oft schnell und flach. Dabei wirkt gerade eine ruhige Atmung entspannend – es lohnt sich also, sich in Stressphasen immer wieder ganz bewusst auf die Atmung zu konzentrieren. Die sogenannte Bauchatmung oder Zwerchfellatmung gilt als die beste Atemtechnik. Dabei kommt es darauf an, dass man tief in den Bauch atmet: Der Atem soll ruhig fließen und man sollte darauf achten, dass man nicht zu früh wieder nach Luft schnappt, sondern vollständig ausatmet. Ob man es richtig macht, erkennt man daran, dass der Bauch sich spür- und sichtbar beim Einatmen nach außen wölbt und beim Ausatmen wieder absenkt.

Entspannung mit Methode

Bewährte Methoden wie Yoga, Autogenes Training oder Qi Gong helfen vielen Gestressten beim Abschalten. Am besten, Sie probieren einmal aus, welche Art der Entspannung am besten zu Ihnen passt. Schließlich soll es ja auch Spaß machen, denn wichtig ist, dass man dran bleibt und die Übungen regelmäßig macht. Zu Beginn ist es ratsam, sich die Übungen von einem qualifizierten Trainer zeigen zu lassen. Später kann man dann auch zu Hause (oder sogar unterwegs) üben.

Gut zu wissen: Auch aktiv lässt es sich gut entspannen – denn regelmäßige Bewegung, sei es in Form von Joggen, Walken, Tanzen oder Radfahren, baut Stresshormone ab und macht außerdem auch den Kopf schön frei.